Mit dem Auftakt des Multizentrischen Train the Trainer-Programms der Deutschen Krebshilfe (TrainKommOnko) am Comprehensive Cancer Center Mainfranken, Würzburg wird die gezielte Förderung der kommunikativen Kompetenzen von onkologisch tätigen Gesundheitsfachberufen vorangetrieben. Im Rahmen der Pilotphase des durch die Deutsche Krebshilfe geförderten Programms startet nun der erste Kurs mit 20 von insgesamt 40 Teilnehmenden in das erste Modul.

Im Zentrum des ersten Moduls steht die Versorgung von Patient:innen mit onkologischen Erkrankungen, die im klinischen Alltag häufig von komplexen körperlichen und psychischen Belastungen begleitet wird. Die Teilnehmenden lernen, wie sie durch eine klare Haltung und strukturierte Gesprächsführung Sicherheit vermitteln und auf die individuellen Bedürfnisse von Patient:innen und ihren Angehörigen eingehen können. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Selbstreflexion: Wie wirken sich belastende Gespräche auf die eigene Rolle als Behandler:in aus? Und wie beeinflusst dies das kommunikative Handeln? Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen Fragen bildet eine wesentliche Grundlage für eine professionelle und zugewandte Interaktion. Durch praxisnahe Methoden wie Rollenspiele, Selbsterfahrung und kollegialen Austausch entwickeln die Teilnehmenden ihre kommunikative Sicherheit weiter. Ziel ist es, Patient:innen auch in komplexen, sektorenübergreifenden Versorgungssituationen verlässlich zu begleiten, Orientierung zu geben und Vertrauen zu stärken.

Das Institut für Kommunikations- und Prüfungsforschung übernimmt die zentrale Koordination des Programms. Wir danken herzlich der Deutschen Krebshilfe, die durch ihre Förderung die Durchführung des Programms ermöglicht. Nach intensiver Vorbereitungszeit blicken wir dem Programmauftakt nun mit Vorfreude entgegen. Der zweite Kurs startet im Juli mit dem ersten Modul am Universitären Cancer Center Hamburg.